News

News

Steuererklärung 2020: 10 Abzüge, um Steuern zu sparen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp

Wer eine Steuererklärung verfasst, sollte alle möglichen Abzüge berücksichtigen. Im Folgenden stellen wir Ihnen 10 verschiedene Abzugsmöglichkeiten vor, damit Sie mit Ihrer Steuererklärung 2020 Steuern sparen. Erfahren Sie mehr

01. Aus- und Weiterbildungskosten

Bei den Aus-und Weiterbildungskosten gibt es viele Abzugsmöglichkeiten. Das war früher noch anders – damals ging es bei den steuerlichen Abschreibungen vor allem um Weiterbildungen und Umschulungen. Heute sind auch Abzüge von selbst bezahlten Ausbildungen möglich.

  • Selbst getragene Kosten können Sie bis maximal 12.000 Franken abschreiben, sofern «ein Abschluss auf der Sekundarstufe II vorliegt oder das 20. Lebensjahr vollendet ist und es sich nicht um die Ausbildungskosten bis zum ersten Abschluss auf der Sekundarstufe II handelt».
  • Kosten für berufsorientierte Aus- und Weiterbildung sind als Angestellter für bis zu 500 Franken abziehbar.

02. Kosten für die Ausübung des Berufs

Ob Berufskleidung, Berufswerkzeuge, Fachliteratur oder Software für die Arbeit: Kosten für die Ausübung Ihres Berufs können Sie mit 3 % des Nettolohns bzw. mindestens 2000 Franken und maximal 4000 Franken in der Steuererklärung angeben. Auch Kosten für ein privates Arbeitszimmer oder Beiträge für Berufsverbände gehören dazu.

03. Fahrtkosten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte

Fahrtkosten können Sie unter bestimmten Umständen ebenfalls geltend machen. Im Kanton Zürich können Sie sich in Ihrer Steuererklärung zum Beispiel pro Fahrkilometer 40 Rappen mit dem Motorrad und 70 Rappen mit dem Auto abziehen lassen. Die Maximalbeträge liegen bei der Staatssteuer bei 5000 Franken und bei der direkten Bundessteuer bei 3000 Franken.

04. Krankheits- und Unfallkosten

Ob Hausarzt, Zahnärzte oder Medikamente: Krankheits- und Unfallkosten können Sie ebenfalls von der Steuererklärung 2020 abziehen. Dafür müssen Sie die Anlage «Aufstellung über Krankheits- und Unfallkosten» ausfüllen.

05. Verpflegungskosten

Arbeitnehmer können Kosten für die auswärtige Verpflegung abschreiben. Dafür darf die Pause allerdings nicht ausreichen, um nach Hause zu gehen.

  • Sollte es trotz Verbilligung des Arbeitgebers Mehrkosten für den Arbeitnehmer geben, können Sie pro Arbeitstag 7.50 Franken abrechnen. Für das ganze Jahr liegt der Maximalbetrag bei 1600 Franken.
  • Ohne Unterstützung des Arbeitgebers liegen die Beiträge pro Arbeitstag bei 15 Franken und maximal 3200 Franken pro Jahr.

06. Beiträge der 3a-Säule

Gezahlte Beiträge in die Säule 3a können Sie bei Ihrer Steuererklärung 2020 ebenfalls berücksichtigen. Der maximale Einzahlungsbetrag aus dem Vorjahr liegt bei 6826 Franken, wenn Sie bei einer Pensionskasse versichert sind. Ohne eine solche Versicherung könnten Sie höchstens 20 % Ihres Einkommens bzw. Maximal 34.128 Franken in die Säule 3a einzahlen.

07. Unterhaltsbeiträge und Rentenleistungen

Sie zahlen Unterhaltsbeiträge an einen geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner? Dann können Sie das in Ihrer Steuererklärung geltend machen. Das gilt übrigens auch für Unterhaltsbeiträge an Kinder (bis zum 18. Lebensjahr). Nach dem 18. Lebensjahr sind dann Kinderabzüge möglich.

08. Beiträge an AHV und IV

Beiträge an AHV und IV spielen für Ihre Steuererklärung ebenfalls eine Rolle. Abzüge sind bei diesen Beiträgen allerdings nur möglich, wenn Sie Ihre angegebenen Einkünfte in der Steuererklärung noch nicht um diese Beiträge gekürzt haben.

09. Versicherungsprämien

Hierunter versteht man Einlagen, Prämien und Beiträge für verschiedenste Versicherungen. Von der privaten Krankenversicherung über Unfalls- und Lebensversicherungen bis zur Rentenversicherung. Der Höchstbetrag ist für Verheiratete und andere Steuerpflichtige unterschiedlich hoch – grundsätzlich können Sie die Beiträge in Ihren Versicherungen aber nur begrenzt abschreiben.

10. Beiträge an politische Parteien

Beiträge an politische Parteien sind von Ihren Steuern abzugsfähig, wenn die Partei…

  • im Parteienregister eingetragen ist,
  • im kantonalen Parlament vertreten ist oder
  • bei den letzten Parlamentswahlen mindestens 3% der Stimmen erhalten hat.

Verheiratete können bei der Staatssteuer dann maximal 20.000 Franken anrechnen lassen. Bei allen anderen Steuerpflichtigen sind maximal 10.000 Franken abzugsfähig. Bei der Bundessteuer liegt der Höchstbetrag für alle Steuerpflichtigen bei 10.100 Franken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.