Grundsätzlich bauen Sie mit einemVorsorgeauftrag für den Ernstfall vor: Kommt es zu einem plötzlichen Unfall, einer Krankheit oder ähnlichem, kanneine Vertrauensperson Entscheidungen für Sie treffen und Dinge erledigen.

Sie legen die Person im Vorhinein vertraglich fest und schützen sich somit vor ungewünschten Entscheidungen durch einen unbekannten Vormund.

Sie können in einem Vorsorgeauftrag ganz viele Details festlegen und regeln. Damit dieser auch rechtsgültig und nach Ihren Interessen ausgefüllt ist, möchten wir Ihnen in diesem Artikel die De-tails vorstellen. Erfahren Sie mehr

Die Personensorge

Hiermit regeln Sie die Fürsorge für alle physischen und psychischen Fragestellungen.

Das betrifft vor allem gesundheitliche Aspekte wie die Behandlung von Krankheiten und alltäg-liche Dinge wie die Wohnsituation. Hierbei müssen Sie genau festlegen, welches Mass die Be-handlung haben soll. Je genauer Sie das festhalten, desto einfacher ist es später für die beauf-tragte Person.

Die Vermögenssorge

Dieser Punkt betrifft Ihre finanziellen Interessen.

Alle Fragen rund um die Einkünfte und das bestehende Vermögen werden über die Ver-mögenssorge geregelt. Dazu zählen die Verwaltung des Vermögens sowie die Pflicht, Rech-nungen und laufende Ausgaben zu bezahlen.

Wenn Sie über ein ausreichendes Vermögen verfügen, das sich zum Teil in Immobilien und anderen Anlagen befindet, so ist ein detaillierter Strategieplan für die Verwaltung dieser Vermö-gensbausteine nützlich. An dieser Stelle ist ein Gespräch mit Ihrem Finanzberater sinnvoll, umeine geeignete Strategie zu finden.

Die Vermögenssorge

Die Person, die Sie für den Rechtsverkehr benennen, erledigt für Sie administrative Aufgaben. Sie kann gültige Verträge oder Verpflichtungen eingehen bei zum Beispiel dem Steuerberater,
Behörden oder Versicherungen.

Ist diese benannte Person eine andere wie für die Personen- und Vermögenssorge, kann Sie den-noch für administrative Belange bei Banken etc. auftreten.

Rahmenbedingungen für den Vorsorgeauftrag

Rechtlich wichtig ist, dass Sie die Aufgaben für die benannte Person beschreiben und Weisungen für diese Aufgaben erteilen. Unklarheiten lassen sich präventiv vermeiden, wenn Sie diese Aufga-ben ganz detailliert beschreiben. Für die benannte Person und die damit einhergehende Verant-wortung erleichtern Sie diese Aufgaben ungemein, je weniger Missverständnisse sie bergen.

Natürlich ist es auch möglich, immer nur einen Teilbereich an diese Person zu übertragen, gerade wenn Sie dort spezielle Wünsche haben.

Um rechtlich gültig zu sein, muss der Vorsorgeauftrag handschriftlich aufgeschrieben und notariell beurkundet sein. Ausserdem beinhaltet er Ihren Namen, das Datum und Ihre Unterschrift.

Nun haben wir alle wichtigen Punkte und Inhalte erläutert, damit Sie den Vorsorgeauftrag korrekt erstellen können. Natürlich können Sie auch eine Vorlage (Link) verwenden und diese einfach bequem ausfüllen.

Das Wichtigste an einem Vorsorgeauftrag ist allerdings, dass Sie für den Ernstfall gerüstet sind, in-dem Ihre Interessen vertreten werden. Setzen Sie sich damit frühzeitig auseinander und erleichtern so Ihren Angehörigen und Ihnen selbst eine mögliche Situation.

Über den Autor

Sebastian Seiler

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