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ETF Anleihen und Anleihefonds: Eine gute Alternative zu Cash?

In Zeiten von Niedrigzinsen suchen viele Menschen nach attraktiveren Anlagemöglichkeiten. Wir verraten Ihnen, warum und in welchen Fällen aktive Anleihe-ETFs und Anleihefonds sinnvoll sein können. Erfahren Sie mehr

4 Vorteile von aktiven Anleihe-ETFs

Aktive ETF-Strategien mit kurzen Laufzeiten können eine gute Alternative zu Barbeständen sein. Die wichtigste Voraussetzung? Die ETFs sollten ein gutes Renditepotenzial bieten und Risiken durch steigende Zinsen minimieren.

Was aktive Anlagestrategien so wertvoll macht?

  1. Aktive Investmentmanager können von Kursbewegungen profitieren. Schliesslich kann sich der Preis von Anleihen schnell ändern, wenn neue Anleihen in einem Index aufgenommen oder entfernt werden. Während aktive Investoren auf die neuen Preise reagieren können, sind passive Investoren häufig zu einem Kauf oder Verkauf gezwungen. 
  2. Aktive Vermögensverwalter können Mehrerträge («Alpha») generieren. Sie können Wertpapiere in einem Index zum Beispiel mit Themen wie Zinsrisiken, Hypotheken, Unternehmensanleihen oder Währungen kombinieren und so mehr Rendite als passive Investoren erzielen.
  3. Viele Anleger nutzen Obligationen-ETFs als Ersatz für Cash-Bestände und für einen kurzen Anlagehorizont. Das aktive Management bietet dann vor allem strukturelle Vorteile und höhere Chancen, um zuverlässig Mehrertrag zu erzielen. Im aktuellen Negativ- bzw. Niedrigzinsumfeld ist das besonders wichtig.
  4. Investitionen mit kurzem Zeithorizont und niedrigem Emittenten Risiko bieten im Vergleich zu traditionellen Anlegemöglichkeiten höhere Rendite und begrenztes Risiko. Mit einer aktiven Anlagestrategie können Sie die Performance Ihres Portfolio optimieren, indem Sie Sektoren oder Emittenten für höhere Rendite identifizieren und Marktbereiche mit hohem Risiko vermeiden.

Tipp: Sie können Ihre Cash-Bestände auch durch das sogenannte „Tiering“ optimieren. Dann verwalten Sie Ihr Cash so, dass bei Bedarf sofort ausreichend Barmittel zur Verfügung stehen.

Anleihefonds als attraktive Möglichkeit

Grundsätzlich bieten kurz laufende Firmenanleihen also einen guten Kompromiss zwischen Risiko und Rendite. Vor allem im Vergleich zu Barbeständen oder kürzer laufenden Staatsanleihen. Unsere Empfehlung? Mit einem Anleihefond können Anleger bereits mit kleineren Beträgen in verschiedene Anleihen investieren. Eine breite Streuung ist in vielen Fällen sinnvoller als ein starker Fokus auf einige wenige Anleihen. Ausserdem wird Ihnen mit einem Anleihefond sämtliche Arbeit von einem erfahrenen Fondsmanager abgenommen.

Übrigens: Firmenanleihen können besonders sinnvoll sein, wenn das Zinsniveau in den USA höher ist. Das nutzen Sie mit amerikanischen Unternehmensobligationen mit «investment grade» aus. Anleger in Euro- oder Schweizerfranken-Wertpapieren können so schnell eine positive Rendite in US-Dollar erwirtschaften.

Schlusswort

Lassen Sie die Rendite Ihres Barbestands nicht aus den Augen. Mit ETFs bzw. kurz laufende Unternehmensanleihen können Sie Rendite maximieren und schnell auf sich änderte Marktumfelder reagieren. Branchenwissen und eine breite Diversifikation sind dabei besonders wichtig – für viele Anleger können Anleihefonds deshalb eine hervorragende Wahl sein.

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