News

News

Achtung Anlagebetrug! Wie immer mehr Menschen ihr Vermögen verlieren

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on whatsapp
WhatsApp
Dies könnte der wichtigste Artikel sein, den Sie in Ihrem Leben lesen werden. Denn unseriöse Online-Trading-Plattformen locken immer mehr Kunden mit dubiosen Gewinnversprechen in den finanziellen Ruin. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Sie Abzocker-Plattformen erkennen und Totalverluste vermeiden. Erfahren Sie mehr

Viele Plattformen, eine Masche

Tradewell, Europe FX, ROInvesting, Basel Capital Markets: Es sind Plattformen wie diese, bei denen sich Anlegerschutzwälten die Haare sträuben. Die Masche solcher Plattformen? Sie überzeugen unerfahrene Anleger vom hochriskanten Handel mit Anlageprodukten. Anlageberater der Plattformen bauen häufig immensen Druck auf die Anleger auf und drängen auf immer mehr Kapitalzuschuss, bis die betroffenen Menschen alles verloren haben.

Das grösste Problem? Auf den ersten Blick scheinen die Plattformen seriös. Dank Standort Zypern sind sie meist vollständig lizenziert und reguliert. Zusätzliche Glaubwürdigkeit verschaffen sich die Plattformen gerne als Sponsoren von Fussballvereinen – Europe FX war beispielsweise Trikotsponsor von Hertha BSC, ROInvesting ist aktueller Trikotsponsor vom italienischen Spitzenclub AC Milan.

Doch gegen viele der Anbieter laufen in Deutschland und Österreich strafrechtliche Ermittlungen. Teilweise bereits seit mehreren Jahren.

Vor allem bei CFD Trading ist Vorsicht geboten

Viele Abzocker-Plattformen setzen besonders gerne auf CFD Trading. CFD steht für „Contracts for Difference“:

Ihre Wette verstärken Anleger häufig mit einem Hebel. Bei einem Hebel 1 zu 20 verstärken sich geringe Kursänderungen beispielsweise um das 20-Fache. Wenn Sie 15.000 Euro auf eine Steigung des Indexes wetten und der Kurs steigt um 2 %, steigt ihr eingesetztes Kapital um 40 % bzw. 6000 Euro. Fällt der Index allerdings um 2 %, verlieren Sie 6000 Euro.
Übrigens: Damit Plattformen ein solches Modell überhaupt für unerfahrene Anleger anbieten können, tricksen sie häufig bereits bei der Anmeldung. Eigentlich muss ein Finanzdienstleister Kunden beim Eröffnen ihres Kontos nämlich einstufen. Nur wer als professioneller Anleger eingestuft wird, darf über Produkte wie CFD beraten werden. Zwei von drei Kriterien müssen dafür erfüllt werden: Der Kunde muss in der Finanzbranche arbeiten, Erfahrungen im Aktienmarkt mitbringen oder über mindestens 500.000 Euro Kapital verfügen.

Wie Sie nicht zum Bauernopfer werden

Unseriöse Trading-Plattformen zu erkennen, ist eigentlich nicht schwer. Sie müssen nur wissen, worauf Sie achten sollten:

  • Unseriöse Plattformen sind meist in Zypern ansässig.
  • Unseriöse Plattformen werben häufig mit extremen Erfolgsstorys.
  • Unseriöse Plattformen klären Sie nicht im gleichen Mass über das Risiko auf.
  • Unseriöse Plattformen drängen Sie subtil oder weniger subtil zu Investitionen.

Der Ablauf ist immer ähnlich: Menschen werden durch haarsträubende Erfolgsstorys auf die Trading-Plattform gelockt. Dort eröffnen Sie ein Depot, werden von Anlageberatern kontaktiert und zahlen unter grossem Druck und manchmal täglichen Anrufen, immer mehr Geld auf ihr Konto ein. Wenn es dann schief läuft, verlieren Anleger ihr ganzes Geld häufig auf einen Schlag.

Schlusswort

Viele Anleger träumen vom schnellen Geld. Doch wenn sich etwas zu gut an hört, ist es das häufig auch. Wer Geld bei Online-Plattformen anlegen möchte, sollte den Anbieter lieber doppelt und dreifach prüfen. Suchen Sie im Internet nach vertrauenswürdigen(!) Rezensionen (viele Rezensionen sind gefälscht) und lassen Sie sich niemals dazu verleiten, mehr Geld als eigentlich geplant zu investieren. Auch wir betreuen Kunden, die durch unseriöse Plattformen alles verloren haben. SEIEN SIE ACHTSAM!

Aktuelle Nachrichten​

Abonnieren Sie unsere NACHRICHTEN ALLERT

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.